1. FC Köln- SGE Tolle Aufholjagd und knapp am Sieg vorbeigerutscht

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Köln- Was für eine Wohltat ist dieser neue Trainer. René Wagner überzeugte nicht nur in PK des 1. FC Köln vor dem Spiel, sondern seine Mannschaft schaffte es einen zwei Tore Rückstand auszugleichen. 2:2 endete die wilde Aufholjagd in den letzten 20 Minuten. Dabei hätten die Geißböcke eigentlich mit einem Tore nach einer Minute führen müssen. Wahrscheinlich wäre dieses Spiel anders verlaufen, wenn El Mala den Ball in der 26. Minute im Tor untergebracht hätte.

René Wagner gab in Frankfurt  sein Debüt als Cheftrainer und nahm insgesamt vier Wechsel in seiner Startelf vor. Sebulonsen, Krauß, Huseinbasic und Thielmann waren neu dabei; Neumann (nicht im Kader), Martel (gesperrt), Johannesson und Maina (beide Bank) rotierten raus.

Der 1.FC Köln begann die Partie druckvoll. Zetterer ließ einen Schuss von Kaminski nach vorne prallen, war dann aber beim Nachschuss von Ache zur Stelle (1.). Weitere Offensivaktionen ließen die Geißböcke aber erstmal nicht folgen. Frankfurt übernahm die Spielkontrolle und suchte immer wieder Kalimuendo, der auf links nur schwer zu greifen war. Trotz Dominanz fand die SGE vorerst keine Lücke, ein harmloser Schuss von Doan war die erste Annäherung (16.). Dann lief Knauff Lund davon und hatte eine weitere Chance zur Führung, schoss aber links vorbei(24.). Ebenso im Gegenzug El Mala, der neben Ache stürmte und nach feinem Dribbling aus 14 Metern das linke obere Eck nur knapp verpasste (26.).

Dass die Kölner einen echt guten Plan hatten, zeigte sich dann kurz darauf.  Kein Risiko im eigenen Spiel abwarten und auf Konter lauern. Das ging dann auch fast auf. El Mala passt in den Strafraum,Kaminski verspringt der Ball und im Eins-gegen-eins blieb Zetterer der Sieger.

Die erste Halbzeit endete torlos. Frankfurt rannte jetzt zwar an, aber ohne dauerhaft Druck erzeugen zu können. Ein Schuss von Larsson war lange Zeit die einzige Aktion im Kölner Strafraum (49.).

Frankfurt nahm die ersten Wechsel vor. Nach 66 Minuten beging Köln den ersten leichten Fehler. Chaibi wurde von zwei Kölnern in den Strafraum begleitet und fand Burkardt, der aus kurzer Distanz die 1:0 Führung machte. Jetzt kamen die Hessen in Schwung und legten direkt nach. Drei Minuten später traf Kalimuendo nach Amaimouni-Echghouyabs Dribbling zum 2:0 ins rechte obere Eck.

Ich war echt geschockt.Meine Güte was waren das denn für blöde Tore? Aber kaum war der erste Schreck vorbei sorgte Jakub Kaminsky für den Bämm! Ruf in der Nordkurve. Köln kontert. Kaminski kommt in den Strafraum und sein Abschluss wird von Larsson abfälscht und landet zum 2:1 in den SGE Maschen.(70.).Bämm! Beinahe setzte Jakub dieser wilden Phase die Krone auf.  Ein erneuter Schuss Kaminskis wurde aber leider geblockt (71.).

Frankfurt verlor die Zuordnung. El Mala mit einer Mega Chance(81.) Dann wechselte der Kölner Trainer.El Mala und die wirkungslosen Thielmann, Husainbasic raus. Dafür kamen Bülter, Castro-Montes und Waldschmidt. Kurz darauf sorgte das frische Trio nach 34 Sekunden für den Ausgleich. Eine Lund Flanke, Waldschmidt verlängert, Bülter legt quer und Castro-Montes schob zum 2:2 ins Frankfurter Tor ein (83.).

Frankfurts Vorsprung war dahin und selbst in den sieben Minuten Nachspielzeit rannte die SGE zwar nochmal verzweifelt an, aber mehr  als einen zu hohen Kopfball von Ebnoutalib brachte die Eintracht  nicht zustande (89.). Es blieb beim für Köln unverdienten 2:2, denn die Mannschaft war Phasenweise, berücksichtigt man die Chancen der ersten Halbzeit, näher am Sieg als die SGE dran.

In der Nachbetrachtung fehlte Martel sehr, Johannesson war die besser Alternative zu Huseinbanic und Jan Uwe  hat eine Menge Luft nach oben. Alles Dinge die sich in den nächsten Spielen regeln lassen. In der Nordkurve herrscht endlich wieder Zuversicht, dass wir das Ding noch rocken können.

Stimmen zum Spiel:

René Wagner: „Es war ein Auf und Ab. Wir hatten zwei, drei Riesen-Chancen, wenn ich an die zwei Umschalter denke. Da hat Kuba  schon den Ersten auf dem Schlappen liegen und dann gehen wir 0:2 in Rückstand. Dann wird es in Frankfurt echt schwer. Aber ich glaube, die Jungs haben gezeigt, was für ein Charakter in der Mannschaft steckt. Und das 2:2 am Ende war super für uns.“

Marvin Schwäbe: „Auswärts den Punkt mitzunehmen, ist am Ende auf jeden Fall das, was wir uns irgendwo mindestens vorgestellt haben. Die zwei Gegentore müssen wir auf jeden Fall nochmal analysieren. Das ging mir relativ einfach. Es spricht für die Mannschaft, dass wir nach wie vor dran glauben, egal in welchem Rückstand wir sind. Wir kommen wieder zurück und das zählt erstmal.“

So standen die Teams auf dem Rasen

Eintracht Frankfurt:Zetterer; Amenda, R. Koch, Theate, Brown – Larsson, O. Höjlund, Knauff, Doan, Kalimuendo,Burkardt

1. FC Köln:Schwäbe,Sebulonsen, van den Berg, Özkacar, Lund,Krauß, Huseinbasic, Thielmann, Kaminski,Ache, S. El Mala

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Jazzie ist mein Nickname als Jazzmusiker. COLOZINE Magazin ist mein Blog. Beruflich bin ich Inhaber einer Internetagentur in Köln und Ostfriesland. Hier fröne ich meinen Hobbys. Ich liebe Smooth Jazz und die USA Jazz Musik Szene. Als Jazz Fan sehe ich Harmonie, nicht nur in der Musik, als unser allerhöchstes Gut an. Jazz-, Pop-, Hardrock- und Bluesmusik hat die Welt verändert und ist für mich unverzichtbar. Grund genug, durch die Welt zu surfen und Ausschau nach guten Music Acts und Musikern zu halten. Ich bin Fan des 1. FC Köln. Weitere Faibles gelten dem Motorsport, Tennis und Motorrad fahren. Ich bin ein Honda Freak und lasse mir gerne den Wind um die Nase wehen. Inzwischen habe ich meinen Lebensort an die Nordsee in Ostfriesland verlagert, weil ich mein Herz an ein Denkmal von Anno 1746 verloren habe. Bei Fragen oder Fehlangaben auf den Colozine Köln News Seiten hier die Kontaktmöglichkeit Jazzie (Reinhold Packeisen) oder Mail an info@koeln-news.com :-) Tel.+49 170 90 08 08 74