Game, Set, Match: 1. FC Köln bezwingt SV Werder Bremen mit 3:1

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Köln gegen Werder Bremen Foto@ Zhaphod Breezlebox

Köln: Endlich wieder ein Sieg! Game, Set, Match – wie im Tennis. Harter Einsatz, eine Portion Glück im richtigen Moment, und zack: drei Punkte. Wie schön kann Fußball sein – und wie schön ist es zu siegen.  Feiertag in der Nordkurve! Unglaublich, aber wahr: Der 1. FC Köln hat sein Heimspiel gegen den SV Werder Bremen mit 3:1 gewonnen. Es geht wieder nach oben in der Fußball-Bundesliga.

In der Tabelle springt der FC durch die drei Zähler auf Rang 13, überholt Werder und Borussia Mönchengladbach und hat vor dem direkten Duell am Freitag fünf Punkte Vorsprung auf den FC St. Pauli auf dem Relegationsplatz.

Mit drei Neuen in der Startelf – Jahmai Simpson-Pusey, Isak Johannesson und Eric Martel ersetzten Rav van den Berg, Denis Huseinbasic und Tom Krauß.

Geruhsam startete der FC in die Partie. Doch bereits die erste Offensivaktion zahlte sich aus: Jakub Kaminski wurde im Strafraum gefoult, und Said El Mala verwandelte den fälligen Strafstoß zum 1:0 flach ins rechte Eck (7.).

„Blitzstart und Platzverweis bringen Köln auf Kurs“

Dann verlor Bremen den Ball, Ache hatte viel Platz, stürzte anschließend im Duell mit Marco Friedl. Der Schiedsrichter entschied auf Rot – eine denkwürdige Entscheidung, denn ein klares Foul war das nicht. Aber: Bremen fortan nur noch zu zehnt.

„FC kontrolliert das Spiel – Chancen bleiben liegen“

In Überzahl übernahm der 1. FC Köln die Kontrolle auf dem Müngersdorfer Rasen und erspielte sich zahlreiche Chancen. Ein Kopfball von Cenk Özkacar wurde gerade noch abgewehrt (36.). Einen Flachschuss von Said El Mala aus 18 Metern parierte Werder-Torwart Mio Backhaus stark. Und in der Nachspielzeit verpasste Ragnar Ache eine Hereingabe von Johannesson nach kurz ausgeführter Ecke nur knapp. Pause.

Nach dem Seitenwechsel nahm das Spiel richtig Fahrt auf. Ein Tor von Alessio Castro-Montes wurde nach VAR-Überprüfung wegen einer hauchdünnen Abseitsstellung aberkannt – da war wohl nur eine Kniescheibe im Abseits (47.).

Nach einer Ecke zog Senne Lynen aus der Distanz ab, der abgefälschte Schuss wäre fast im Winkel gelandet. Doch Kapitän Marvin Schwäbe war mit einer Glanzparade zur Stelle (52.). Auf der anderen Seite setzte Ache nach Ablage von El Mala zum Schuss an, verfehlte das Tor aber knapp (63.).

„VAR-Drama und knappe Entscheidungen“

Nach einer weiteren Ecke köpfte Özkacar zunächst an den Pfosten, doch im Nachsetzen drückte Ragnar Ache den Ball zum 2:0 über die Linie (65.). Herrlich!

„Johannesson macht den Deckel drauf“

Werder machte es in der Schlussviertelstunde noch einmal spannend. Ache traf im Zweikampf Olivier Deman am Fuß – wieder griff der VAR ein. Elfmeter für die Gäste. Romano Schmid ließ Schwäbe keine Chance und verkürzte auf 2:1 (75.).

Die obligatorischen Wechsel folgten. Luca Waldschmidt traf die Latte (78.). Es entwickelte sich eine wilde Schlussphase, in der Bremen alles nach vorne warf und der FC zahlreiche Konterchancen liegen ließ. Die Frage blieb: Wie viele Chancen braucht der 1. FC Köln, bis der Ball endlich im Netz ist?

In der Nachspielzeit machte der FC dann alles klar: Waldschmidt legte quer auf Isak Johannesson, der zum 3:1-Endstand traf.

Köln profitiert von der frühen Führung und der Roten Karte, verpasst es zwischenzeitlich, das Spiel frühzeitig zu entscheiden, bringt den Sieg am Ende aber souverän über die Zeit. Unter Trainer René Wagner, der in der Nachfolge von Lukas Kwasniok ruhig und logisch agiert, wirkt die Mannschaft stabil und klar geführt. Der FC hat seine Abläufe im Griff und strahlt wieder Struktur aus – eine Entwicklung, die Zuversicht für die entscheidenden letzten Spiele im Abstiegskampf gibt.

Die Stimmen zum Heimspiel Rasen Event

Trainer René Wagner: „Rundum ein gelungener Tag“ – der Trainer zeigte sich erleichtert nach dem wichtigen Sieg im Abstiegskampf.

Kölner Medien Karussell: René Wagner sprach nach dem Spiel von einem „rundum gelungenen Tag“ und zeigte sich erleichtert über den wichtigen Sieg im Abstiegskampf. Auch insgesamt wurde der Erfolg als echter Befreiungsschlag gewertet. Köln nutzte die Fehler der Bremer konsequent und hatte die Partie über weite Strecken im Griff. Besonders bemerkenswert: Said El Mala übernahm beim frühen Elfmeter selbstbewusst die Verantwortung und legte damit den Grundstein für den Erfolg.

So standen die Teams auf dem Müngersdorfer Grün

1. FC Köln : Schwäbe – Sebulonsen (86. Krauß), Simpson-Pusey, Özkacar, Lund (46. Castro-Montes) – Johannesson, Martel – Thielmann (67. Maina), Kaminski – Ache (76. Waldschmidt), El Mala (67. Bülter)

Werder Bremen : Backhaus – Sugawara, Pieper, Friedl, Deman – Lynen, Schmid, Bittencourt, Grüll, Agu – Njinmah

Tore: 1:0 Said El Mala (7./Foulelfmeter), 2:0 Ache (65.), 2:1 Schmid (75./Foulelfmeter), 3:1 Johannesson (90.+6)
Rot: Marco Friedl (24./Werder Bremen)

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Jazzie ist mein Nickname als Jazzmusiker. COLOZINE Magazin ist mein Blog. Beruflich bin ich Inhaber einer Internetagentur in Köln und Ostfriesland. Hier fröne ich meinen Hobbys. Ich liebe Smooth Jazz und die USA Jazz Musik Szene. Als Jazz Fan sehe ich Harmonie, nicht nur in der Musik, als unser allerhöchstes Gut an. Jazz-, Pop-, Hardrock- und Bluesmusik hat die Welt verändert und ist für mich unverzichtbar. Grund genug, durch die Welt zu surfen und Ausschau nach guten Music Acts und Musikern zu halten. Ich bin Fan des 1. FC Köln. Weitere Faibles gelten dem Motorsport, Tennis und Motorrad fahren. Ich bin ein Honda Freak und lasse mir gerne den Wind um die Nase wehen. Inzwischen habe ich meinen Lebensort an die Nordsee in Ostfriesland verlagert, weil ich mein Herz an ein Denkmal von Anno 1746 verloren habe. Bei Fragen oder Fehlangaben auf den Colozine Köln News Seiten hier die Kontaktmöglichkeit Jazzie (Reinhold Packeisen) oder Mail an info@koeln-news.com :-) Tel.+49 170 90 08 08 74