Außerhalb des Aquariums – Kurzfilm von Alex Mello

185
Außerhalb des Aquariums - Kurzfilm von Alex Mello

Köln- Der Verein  Köln Rio e.V. freut sich den neuen Film von Alex Mello präsentieren zu dürfen. Das geschieht im Rahmen des »Brasilianischen Monats des Schwarzen Bewusstseins« (»Mês da Consciência Negra no Brasil«) begleitet von einer anschließenden Podiumsdiskussion.

Die größte Herausforderung des neuen Kurzfilms von Regisseur und Schauspieler Alex Mello (wohnhaft in Deutschland) besteht darin, den Schwarzen- und LGBT-Protagonismus in ein „dekolonisiertes“ Licht zu setzen – so dass neue Wege jenseits von Klischees und Stereotypen gedacht werden können und das Kino als soziales, politisches und ästhetisches Werkzeug genutzt wird.

»Außerhalb des Aquariums« wurde bereits für Festivals in Deutschland, Kanada, Indien, Peru, Griechenland, USA, Argentinien, Brasilien und Mexico ausgewählt und regt zu Reflexionen und Diskussionen an. »Der schwarze männliche Körper wird im audiovisuellen Bereich meist als gewalttätig, exotisch oder unterwürfig dargestellt, was zur Verewigung ausgrenzender Gedanken beiträgt«, betont Alex Mello. »Ein plurales Bild aufzu­bauen ist notwendig, das auf affirmative Sichtbarkeit von Individuen aus der Sozialperipherie abzielt.« An dieser Peripherie steht auch der LGBT-Mensch.

Die Filmhandlung schildert die Liebesbeziehung zwischen einem Afrodeutschen (gespielt vom Schauspieler Julius Dombrink) und Jonas (gespielt von Alex Mello), einem ausländischen Künstler, der seine nächste Ausstellung in Deutschland vorbereitet. In seinen Bildern schildert Jonas seine Träume, aber auch seine Ängste und Frustrationen.

Mit der Darstellung zweier schwarzer Männer, die sich trotz unterschiedlicher Herkunft in ihrem Schmerz und ihren Emotionen verstehen – und die nicht etwa Kriminalität, sondern ihre Beziehungs-Dilemmata präsentieren – bricht die Produktion das Stigma des strukturellen Rassismus.

Das Drehbuch wird durch einen Soundtrack untermalt, der Poesie und Melancholie vermittelt. Einen besonderen Auftritt gibt es von dem afrobrasilianischen Opernsänger Maurício Virgens, der auch in Deutschland wohnt. Kamera und Fotografie des Films stammen vom Deutschen Jacob Gehrmann.

Der Film wird am 16. November 2021 im Turistarama,
Mauritiussteinweg, 102, 50676 Köln gezeigt. Einlaß 19:30, der Film beginnt um 20:00

»Außerhalb des Aquariums«
Regisseur: Alex Mello (er/ihm)
(2021, Cologne/Bonn, 25 Min.)
Deutsch mit Portugiesischen Untertiteln
Eintritt: auf Spendenbasis.

Nach dem Film findet eine Podiumsdiskussion mit dem Regisseur und den Schauspielern statt.

Synopsis:

»Außerhalb des Aquariums« ist die neue Ausstellung des Protagonisten Jonas. Auf der Suche nach wahrer Liebe porträtiert er in seinen Bildern seine Erlebnisse als Schwarzer Immigrant und Teil der LGBT Community. Die Werke zeigen seine Ängste, Einsamkeit und Zukunftsträume.

Der Film ist einer der ersten Filmproduktionen in Deutschland, die sich mit der Homo-Affektivität Schwarzer Männer auseinandersetzt, mit Themen, die diesen Körper und seine Pluralität umfassen. Die Premiere auf einem dem Schwarzen Kino gewidmeten Festival »From Africas and Diasporas« ist eine Reaktion auf den Rassismus im audiovisuellen Bereich.

Vorheriger ArtikelGlobale Musik Köln e.V. – Impulse zur Weiterentwicklung der Stadtgesellschaft
Nächster Artikel1.FC Köln in Hoffenheim ohne jede Chance
Jazzie ist mein Nickname als Schlagzeuger und Jazzmusiker. Das Colozine Köln News Magazin ist mein Blog. Beruflich bin ich Inhaber einer Internetagentur in Köln und Ostfriesland. Hier fröne ich meinen Hobbys. Ich liebe Smooth Jazz und die USA Jazz Musik Szene. Als Main Stream Jazz Fan sehe ich Harmonie, nicht nur in der Musik, als unser aller höchstes Gut an. Jazz-, Pop-, Hardrock- und Bluesmusik hat die Welt verändert und ist für mich unverzichtbar. Grund genug durch die Welt zu surfen und Ausschau nach guten Music Acts und Musikern zu halten. Ich bin Fan des ersten Fußballclub Köln. Weitere Faibles gelten dem Motorsport,Tennis,Squash und Motorrad fahren. Ich bin Honda Freak und lasse mir gerne den Wind um die Nase wehen. Neben Köln, zieht es mich nach Ostfriesland. Denn dort ist das Meer und ein 243 Jahre altes Haus :-) Bei Fragen oder Fehlangaben auf den Colozine Köln News Seiten hier die Kontaktmöglichkeit Jazzie (Reinhold Packeisen) Oder Mail an info@koeln-news.com :-) Tel.+49 2236 7025094