Demonstrationen um die Energiewende zu retten – Wind und Sonne statt Kohle

2517

Bündnis Energiewende retten

Köln – Fast 30000 Demonstranten gingen am Wochenende für „Energiewende retten – Wind und Sonne statt Kohle, Fracking und Atom“ auf die Straße. Damit kritisieren Sie die Energiepolitik der Großen Koalition. In den sieben Landeshauptstädten Düsseldorf, Hannover, Kiel, Potsdam, München, Mainz und Wiesbaden sowie in Freiburg gingen insgesamt 30000 Menschen gegen ein Ausbremsen der Energiewende und für den schnellen Abschied von atomaren und fossilen Energieträgern auf die Straße.

Es geht den Demonstranten um den beschleunigten Ausbau von Wind- und Solarkraftwerken. Mit den Plänen der Bundesregierung, die Förderung der Photovoltaik und der Windkraft an Land zu begrenzen, sind viele Menschen in Deutschland nicht einverstanden.
Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), sagte in seiner Rede in Wiesbaden: „Wir fordern die Ministerpräsidenten der Länder auf, jeden Versuch der Bundesregierung, den Ausbau erneuerbarer Energien einzuschränken, klar und deutlich zurückzuweisen. Wenn die Politik den Willen einer Mehrheit der Bundesbürger umsetzen will, dann muss sie ein Abwürgen der Energiewende auf jeden Fall verhindern. Das ist unsere Gesellschaft folgenden Generationen und dem Schutz von Umwelt und Klima schuldig.“
Jochen Stay von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt sagte bei der Demonstration von 8000 Teilnehmern in Hannover: „Wir wollen nicht erst 2022 raus aus der Atomkraft sondern jetzt. Wir wollen keine neuen Braunkohletagebaue, sondern ein Kohleausstiegsgesetz. Wir wollen kein Fracking, sondern den zügigen weiteren Ausbau von Wind- und Solarenergie. Und wer behauptet, die Energiewende sei zu teuer, der will doch nur weiter seinen Reibach mit schmutzigen Kraftwerken machen und verschweigt gleichzeitig die Kosten von Klimakatastrophe und Atommüll-Desaster.“ In Niedersachsen müssten die Atomanlagen in Gorleben und das Endlager Asse bei Wolfenbüttel geschlossen werden. Das Aus für alle Atomkraftwerke und ein Ende der Atommüllproduktion forderten auch in Kiel 5000 und in Freiburg rund 1000 Demonstrationsteilnehmer.

Vor 5000 Demonstranten in Düsseldorf  riefen Redner und Rednerinnen die jeweiligen Landesregierungen auf, aus der Kohleförderung auszusteigen. Sie schade den Menschen vor Ort, verhindere mehr Klimaschutz und den Umstieg auf erneuerbare Energien. In München forderten 5000 Protestierende von Ministerpräsident Horst Seehofer, den schnellen Ausbau erneuerbarer Energien nicht weiter zu behindern. In Mainz und Wiesbaden forderten insgesamt 4000 Demonstranten von ihren Landesregierungen, sich auf Landes- und Bundesebene dafür einzusetzen, dass bestehende und geplante Erneuerbare-Energien-Anlagen nicht durch falsche politische Entscheidungen gefährden werden.
Die Demonstrationen in den sieben Landeshauptstädten wurden organisiert von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), dem Kampagnen-Netzwerk campact, den NaturFreunden Deutschlands sowie zahlreichen regionalen Trägergruppen.(Quelle: Ots BUND)

Aktuelle Informationen dazu finden Sie im Internet unter: www.energiewende-demo.de

Foto Credits :FLICKR.com

Vorheriger ArtikelBürger schätzen naturnahen Wald als Erholungsort
Nächster ArtikelSchwarzkaffee „radio FREAKquency“ cooles Album
Jazzie ist mein Nickname als Schlagzeuger und Jazzmusiker. Das Colozine Köln News Magazin ist mein Blog. Beruflich bin ich Inhaber einer Internetagentur in Köln und Ostfriesland. Hier fröne ich meinen Hobbys. Ich liebe Smooth Jazz und die USA Jazz Musik Szene. Als Main Stream Jazz Fan sehe ich Harmonie, nicht nur in der Musik, als unser aller höchstes Gut an. Jazz-, Pop-, Hardrock- und Bluesmusik hat die Welt verändert und ist für mich unverzichtbar. Grund genug durch die Welt zu surfen und Ausschau nach guten Music Acts und Musikern zu halten. Ich bin Fan des ersten Fußballclub Köln. Weitere Faibles gelten dem Motorsport,Tennis,Squash und Motorrad fahren. Ich bin Honda Freak und lasse mir gerne den Wind um die Nase wehen. Neben Köln, zieht es mich nach Ostfriesland. Denn dort ist das Meer und ein 243 Jahre altes Haus :-) Bei Fragen oder Fehlangaben auf den Colozine Köln News Seiten hier die Kontaktmöglichkeit Jazzie (Reinhold Packeisen) Oder Mail an info@koeln-news.com :-) Tel.+49 170 90 08 08 74