CDU Köln – Zustände wie im wilden Westen

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Köln- Die CDU in Köln bewegt sich vor kurz der Kommunal Wahl  in ein echtes Desaster.  So habe ich bisher auf meinen Artikel über die Zustände in der CDU Köln bis heute keine Stellungnahme bekommen.

Anscheinend lässt man solche Vorgänge bei der CDU  unbeantwortet im Raum  stehen. Vorreiter scheint da wohl der ehemalige Kanzler Helmut Kohl zu sein:“ Aussitzen!  Erst mal alles aussitzen“.

Aber es geht noch doller: Die CDU Kandidaten für den Kölner Süden Klipper und Paul treten hier vor Ort gar nicht an. Sie wollen keinen Wahlkampf im Kölner Süden machen. Woher ich das nehme ?

Zitat einer Mail  die mir weitergeleitet wurde :

Leider konnten Sie in unserem Stadtbezirk, mit Ausnahme von Frau Deitert und Welcker, kaum Mitglieder zum Wahlkampf begeistern werden. Im gesamten Stadtbezirk mangelt es gewaltig an Wahlkampfständen und aufgehängten Plakaten. Ein derartiges Desinteresse unserer Mitglieder hat es noch nie gegeben.
Herr Klipper fordert, dass auch in Sürth für ihn Wahlkampf gemacht wird.

Er selbst hält es nicht für angebracht sich in Sürth den Bürgern zu stellen. Durch seine Absicherung über die Liste ist dies auch nicht nötig und hat sich in seinem Wahlkreis bisher nur für drei Wahlkampfstände zur Verfügung gestellte.
Damit Sürth nicht zu CDU-freien-Zone wird, möchte Frau Deitert hier aktiv werden. Sie stellt sich an den nächsten vier Freitagen auf den Marktplatz in Sürth.

Wenn man sich das aus dem Abseits betrachtet, dann ist das wilder Westen im Kölner Süden. Die Parteimitglieder verweigern sich ihren Kandidaten.

Nicht nur das sondern die Weigerung mit der Bemerkung ich zitiere den Ortsverband Sürth :“Ich befürchte, dass im Kölner Süden schwerlich Mitglieder für den Wahlkampf gefunden werden können, weil unsere Kandidaten und der Kreisvorstand mit den Mitgliedern in meinem Ortsverband die Zusammenarbeit verweigert. Die CDU ist nun mal keine KPG aus Moskau, wo von oben linientreue durch Androhung von Strafe gefordert werden kann“

Das wird dann der CDU  Parteispitze Köln oder deren Freunde  angemessen so beantwortet:“ wer solche Freunde hat wie Sie, braucht keine Feinde mehr. Was wollen Sie eigentlich in der CDU, offenbar kennen Sie sich mit sowjetischen Verhältnissen bestens aus, wäre das nichts für Sie?“

Da kann ich ja eigentlich froh sein, das meine Mitgliedschaft in dieser Partei abgelehnt wurde. Da scheint es innerparteilich eine einzige Schlammschlacht zu geben.

Auf jeden Fall eine Partei, wie die CDU, die sich den ernsthaften Problemen von fast 35000 Kölner Bürgern  und dabei geht es vor allem um den Hafenausbau Godorf,  nicht stellen will die sollte man nicht wählen.

Der Slogan im Süden lautet: Gib der CDU keine Chance!!!

Also: Wählen ja….aber nicht CDU.

Jetzt wird es Zeit das alle „Nichtwähler“ aktiv werden!! Es gibt nämlich das Gerücht, durch „Nichtwählen“ könnte man die politische Landschaft in Köln verändern. Das stimmt nicht. Das ist eher als strafbare Handlung anzusehen. Im Sinne von: Wer auch immer Wahlsieger wird, behauptet dann, er sei vom Volk bestimmt.

Zum Marktplatz in Sürth werde ich natürlich nicht gehen, denn Frau Deitert halte ich einfach für nicht kompetent genug, die Probleme hier im Süden von Köln und die Bürgerinterssen im Rat wirklich gut zu vertreten. Da gefällt mir der Slogan der FDP: Wir sind vor Ort !! inzwischen einfach viel besser.
P.S.
Jetzt bin ich nur gespannt ob Herr Repgen der auf seiner Webseite mit dem Satz:

„Ich setze mich für den Erhalt der Sürther Aue als „grüne Lunge“ des Kölner Südens ein. Auch den Weißer Rheinbogen möchte ich im Ganzen als Naherholungsgebiet erhalten und eine weitere Bebauung verhindert. Die Sportvereine möchte ich fördern und nötige Sanierungen vorantreiben.“

genügend Stimmen gewinnen kann. Meine bekommt er für diesen Satz auf jeden Fall den klarer kann man die Dinge nicht sagen.
Das muß man den Grünen und der FDP lassen, sie haben die Position der Menschen vor Ort klar berücksichtigt und vertreten. Wobei man Grün außen vor lassen muss was die kommende Wahl angeht, weil die ja leider eine Koalition mit der SPD wollen, deren Kanidat ja auch den Hafen will. Schaaade.

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Packie lebt im Kölner Süden und ist Gründer, Entwickler und der Chef des COLOZINE Magazin, das als Blog neben der Kölner Süden Seite "Packie.de" aufgebaut wurde. Im weitesten Sinne ist diese Seite mehr den Farben, der Musik und den persönlichen Themen gewidmet. So zum Beispiel, wie ich zur Musik kam, warum mich Motorsport fasziniert hat, und welchen Bezug ich zu Tennis und Squash habe.