Julio G. Vico gewinnt den Deutschen Dirigentenpreis 2019

525
Julio García Vico am Pult des WDR SInfonieorchesters im Finalkonzert des Deutschen Dirigentenpreises 2019 Fotograf:Thomas Kost
Julio García Vico am Pult des WDR SInfonieorchesters im Finalkonzert des Deutschen Dirigentenpreises 2019 Fotograf:Thomas Kost

Köln- Im Finalkonzert des Deutschen Dirigentenpreises heute am 18. Oktober 2019 in der Kölner Philharmonie ist die Entscheidung gefallen: Julio García Vico (*1992, Spanien) erhält den Deutschen Dirigentenpreis 2019.

Im Finalkonzert des Deutschen Dirigentenpreises heute am 18. Oktober 2019 in der Kölner Philharmonie ist die Entscheidung gefallen: Julio García Vico (*1992, Spanien) erhält den Deutschen Dirigentenpreis 2019.

Der Preis ist mit 15.000 EUR dotiert und wurde von der Stadt Köln (10.000 EUR) und den privaten Kölner Stiftern Sybil und Kaspar Kraemer, Kit und Dr. Klaus Piehler gestiftet. Unter den 12 Kandidatinnen/en aus aller Welt hatten sich außerdem Gábor Hontvári (*1993, Ungarn) und Chloé van Soeterstède (*1988, Frankreich) für das Finale durchgesetzt.

Gábor Hontvári erhielt den 2. Preis, der mit 10.000 EUR dotiert ist und von der Ernsting Stiftung Alter Hof Herding gestiftet wurde. Den mit 5.000 EUR dotierten 3. Preis erhielt Chloé van Soeterstède, gestiftet vom Internationalen Kurt Masur Institut.

Der Bärenreiter-Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werks des 20./21. Jahrhunderts, dotiert mit 500 EUR, wurde Chloé van Soeterstède zugesprochen. Sie überzeugte in der 2. Runde am Pult des WDR Sinfonieorchesters mit Anton von Weberns Sechs Stücken für Orchester op. 6 sowie mit Rebecca Saunders‘ traces.

Den Publikumspreis in Höhe von 2.500 EUR stiftete die Oscar und Vera Ritter-Stiftung; er ging an den 1. Preisträger Julio García Vico. Außerdem lobten die Opernfreunde Bonn einen Preis in Form eines Gagenzuschusses in Höhe von 1.000 EUR für ein Engagement an der Oper Bonn aus, der ebenfalls an den 1. Preisträger ging.

Zu den Orchestern und Opernhäusern, die bereits Engagements eines/r Preisträger/in zugesagt haben, gehören das Beethoven Orchester Bonn, das Gürzenich-Orchester Köln, die Hofer Symphoniker, die Münchner Symphoniker, die Nürnberger Symphoniker, die Oper Köln, Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und das WDR Sinfonieorchester.

Der Deutsche Dirigentenpreis (DDP) ist ein vom Deutschen Musikrat in Partnerschaft mit der Kölner Philharmonie, der Oper Köln, dem Gürzenich-Orchester Köln und dem WDR Sinfonieorchester ausgetragener internationaler Wettbewerb für junge Dirigentinnen/en. Vom 11. bis 18. Oktober 2019 wurde er zum zweiten Mal in Köln ausgetragen. Die renommierte Auszeichnung geht zurück auf den Preis des Dirigentenforums, der im Jahr 1995 erstmalig an einen herausragenden Stipendiaten des Förderprogramms verliehen wurde. 2017 wurde der Wettbewerb erstmals international unter großer medialer Aufmerksamkeit ausgetragen. Auch 2019 wurde der Deutsche Dirigentenpreis medial durch den Westdeutschen Rundfunk – WDR 3 als Kulturpartner begleitet. Das Konzert wurde live auf WDR 3 übertragen.

In seinen Anforderungen ist der Deutsche Dirigentenpreis einzigartig, denn er berücksichtigt gleichermaßen die Gattungen Oper und Konzert im Repertoire und fordert so das genreübergreifende Können der Kandidaten. Mit insgesamt 34.000 Euro Preisgeld und umfangreichen weiteren Fördermaßnahmen gilt er als eine der höchstdotierten Auszeichnungen für Dirigenten in Europa.

In diesem Jahr gehörten der Jury an: Lothar Zagrosek (Jury-Vorsitzender), Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Gülke (Ehrenvorsitzender), Prof. Lioba Braun, Siegwald Bütow, Louwrens Langevoort, Dr. Birgit Meyer und Prof. Dr. Stephan Mösch. Eine weitere Stimme stellten gemeinsam das Gürzenich-Orchester Köln, das Ensemble und das Internationale Opernstudio der Oper Köln sowie das WDR Sinfonieorchester, mit denen die jungen Dirigenten/innen während des Wettbewerbs probten und auch im Finalkonzert auftraten. (Quelle OTS/OBS)

Das Programm des Finalkonzerts gestaltete sich wie folgt:

WDR Sinfonieorchester

Richard Strauss: Don Juan op. 20 (Julio García Vico)

Johannes Brahms: Tragische Ouvertüre d-Moll op. 81 (Gábor Hontvári)

Felix Mendelssohn Bartholdy: Konzertouvertüre „Die Hebriden“ op. 26 (Chloé van Soeterstède)

Vorheriger ArtikelRallye WM Spanien- Ford setzt sich ehrgeizige Ziele
Nächster Artikel1.FC Köln – Herrlich! Bundesliga Heimsieg gegen SC Paderborn
Jazzie ist mein Nickname als Schlagzeuger und Jazzmusiker. Das Colozine Köln News Magazin ist mein Blog. Beruflich bin ich Inhaber einer Internetagentur in Köln und Ostfriesland. Hier fröne ich meinen Hobbys. Ich liebe Smooth Jazz und die USA Jazz Musik Szene. Als Main Stream Jazz Fan sehe ich Harmonie, nicht nur in der Musik, als unser aller höchstes Gut an. Jazz-, Pop-, Hardrock- und Bluesmusik hat die Welt verändert und ist für mich unverzichtbar. Grund genug durch die Welt zu surfen und Ausschau nach guten Music Acts und Musikern zu halten. Ich bin Fan des ersten Fußballclub Köln. Weitere Faibles gelten dem Motorsport,Tennis,Squash und Motorrad fahren. Ich bin Honda Freak und lasse mir gerne den Wind um die Nase wehen. Neben Köln, zieht es mich nach Ostfriesland. Denn dort ist das Meer und ein 243 Jahre altes Haus :-) Bei Fragen oder Fehlangaben auf den Colozine Köln News Seiten hier die Kontaktmöglichkeit Jazzie (Reinhold Packeisen) Oder Mail an info@koeln-news.com :-) Tel.+49 2236 7025094