Poldi versalzt den Bayern die Suppe – Unentschieden 1:1

1894

Köln- Der FC Bayern übernahm von Beginn des Spiels an die Initiative. Der 1. FC Köln sorgte zunächst für Ordnung. Und dann gab es  Karnevalsstimmung im Rheinenergie Stadion. Einmal einen Vorsprung im Rücken bestachen die Kölner mit enormer Laufbereitschaft und Zweikampfstärke.

Die erste Großchance in diesem Heimspiel gehörte aber den Geißböcken. Podolski knallte einen Ball aus 22 Metern mit links an die Querlatte (7.)

Sofort wurde der 1FC Köln in der Folge  mutiger, griff früher an, rückte besser nach. Die spielerisch besseren Münchner taten sich gegen die kampfstarken Geisböcke zunehmend schwerer. Ihr Pech das Mondragon einen Van-Buyten-Freistoß mit einer Glanzparade entschärfte (21.).

Die Geißböcke  investierten sehr viel mehr ins Offensivspiel und wurden schließlich durch den überall zu findenden Podolski belohnt. Lukas hämmerte einen indirekten Freistoß aus 25 Metern wunderbar in Richtung langes Eck Tor. Torhüter Butt kam gerade noch mit der Faust an den Ball und lenkte ihn ins linke Eck (32.).

Karnevalsstimmung im Rheinenergie Stadion. Den Vorsprung im Rücken bestachen die Kölner mit enormer Laufbereitschaft und Zweikampfstärke. Die Bayern waren keine ernsthafte Gefahr.Poldi trifft wieder. Führung bei einem Heimspiel für eine Halbzeit. Das war aber nicht die einzige Chance. Es hätte gut zwei Null stehen können, so stark spielte der FC auf.

Rückwärtsgang beim FC Köln nach der Pause.

Nach dem Wechsel spielten die Geisböcke im Rückwärtsgang und hatten bei zwei Pfostentreffern der Münchner großes Glück. Nach dem Seitenwechsel nistete sich der FC Bayern gegen die nun tief stehenden Kölner in deren Hälfte ein. Der Weg in den Strafraum war aber zumeist gut abgeriegeltt. Wegen fehlender Präzision fanden die Bayern Pässe häufig keinen Adressaten. Da sich aber auch die Geisböcke nach Balleroberung zahlreiche Fehlpässe leisteten, gelang ihnen zunächst kein konstruktiver Gegenstoß.

Nach einer knappen Stunde kamen bei den Bayern Klose und Ribery. Gleich war Speed in der Partie. Klose war direkt am Ausgleich beteiligt. Klose spielte von rechts auf Müller. Der legte aus der rechten Strafraumhälfte toll zurück in den Rücken der Kölner Abwehr, Schweinsteiger hatte keine Mühe aus neun Metern das Tor zu treffen(58.).
Nun wurden die Münchner gefährlich. Zuerst rettet Mondragon gegen Van Buyten. Dann köpfte Schweinsteiger, nach einer Badstuber Eck an die Latte. Der Ball kam knapp vor der Linie auf (64.).

Einbahnstraße Richtung Kölner Tor. Es gab kaum Entlastung für den FC. Bis auf zwei bemerkenswerte Gegenstöße. Erst parierte Butt einen Fernschuss von Maniche (69.). Kurz danach wurd ein Podolski-Tor nicht gewertet. Abseitsstellung (74.). Aber auch Ribery hatte Pech, als er das Leder aus 18 Metern an den rechten Pfosten drosch (85.).
Ein packendes Spiel mit einem Punkt für den 1FC Köln und einem wertvollen Treffer von Lukas Podolski. Das sollte endlich die lästigen Poldi Kritiker zum schweigen bringen. Ich finde Tore von und durch Lukas Podolski gar nicht so wichtig. Schön wenn sie fallen. Entscheidend besser finde ich jedoch seinen Einsatz für das Team. Sein Laufpensum und der Kampfwille sind vorbildlich.

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Packie lebt im Kölner Süden und ist Gründer, Entwickler und der Chef des COLOZINE Magazin, das als Blog neben der Kölner Süden Seite "Packie.de" aufgebaut wurde. Im weitesten Sinne ist diese Seite mehr den Farben, der Musik und den persönlichen Themen gewidmet. So zum Beispiel, wie ich zur Musik kam, warum mich Motorsport fasziniert hat, und welchen Bezug ich zu Tennis und Squash habe.