Angela Merkel CDU Wahlkampf „“ Die Partei Spitzen in Köln verjagen Mitglieder in Scharen

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Köln Sürth – Schlimme Zustände und Verfahrensweisen in der Kölner CDU im Umgang mit politisch engagierten Bürgern in den CDU Ortsverbänden. Es ist ein Skandal: Wer in Köln die CDU als Parteimitglied unterstützen will, wird gar nicht erst aufgenommen! Es finden gezielte Aktionen und Mobbing seitens der Kölner CDU  Kreisverbände und deren Spitzen statt.
Ich berichte aus eigener Erfahrung und richte einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin und Chefin der CDU  Angela Merkel in Berlin:
Liebe Frau Merkel, wissen Sie eigentlich, wie nachlässig  und überheblich Ihre Partei in Köln mit Menschen umgeht,die sich für die CDU stark machen wollen?
Selbst wenn Sie es nicht wissen wollen, lasse ich mich nicht davon abhalten, meine Erfahrung hier im Blog zu verkünden. Ich wollte unter anderem vermeiden das ein persönliches Schreiben an Sie, einfach in der Schublade landet. Zu wichtig finde ich die Ereignisse und Vorgehensweise des Kölner CDU Kreisverband im Umgang mit Mitgliedern der CDU und Bürgern wie mir.
Ich lebe im Kölner Süden und hatte mich nach einem bis heute parteilosen Leben zu politischem Engagement in der CDU entschlossen. Als Hauptgrund für meinen politischen Einstieg sehe ich, dass es gerade in Köln an Politikern mangelt, die sich stärker für Erziehung und Bildung junger Menschen engagieren und im weitesten Sinne, Politik ohne Klüngel- und Lobby Anbindung machen wollen. Im Kölner Süden gibt es reichlich Themen die den Menschen am Herzen liegen und für die man sich stark machen muss.“¨Ich gehöre zu der Generation die sich bisher politisch bestens versorgt sah  und eher an die beruflichen Karriere gedacht hat, als sich politisch und sozial zu engagieren.
Als gelernter Handwerksmeister mit 2 Kindern und einer ausreichenden Lebenserfahrung sehe ich mich zur Mitwirkung  geeignet. Es Bedarf unbedingt, alten eingefleischten Parteimitgliedern und dem Partei Klüngel in Köln die Grundlage zu entziehen. Köln benötigt frische positive Denkansätze. Veränderung. Auch Nachbarn und Freunde  fühlen sich und ihre Meinung, durch ewig gestrigen Klüngel nicht gut vertreten.
Ich habe ich mir schon lange  Gedanken über die Zustände in Köln gemacht und bin der Meinung:“¨Die Kölner  CDU braucht Veränderungen und eine zukunftsorientierte positivere Dynamik .
Einer Einladung folgend habe ich an einer Sitzung des Ortsverbandes Sürth teilgenommen. Dort habe ich erfahren das die Kreispartei versucht den Ortsverband Sürth, der mit seinen wenigen Mitgliedern für uns Bürger vor Ort viel tun möchte, seitens der Parteispitzen zu torpedieren.
Das Ausmaß ist aus meiner Sicht  skandalös . Der gewährte kurze Einblick in E-Mails zwischen OVB und Kreis, würde er  öffentlich, könnte dem Ansehen der CDU sicher schaden. Deshalb unterlasse ich es ausführlich darauf einzugehen. Themen und Vorschläge werden nicht gehört, karikiert und verunglimpft.  „¨Die folgende politische  Gesprächsrunde im Kreise der Sürther CDU an sich, überzeugte mich.  Mein Entschluss die CDU ab sofort zu unterstützen war eine logische Folge. Einige ältere Herrschaften, nahmen meinen Unmut über eben solche Vorgänge erfreut zur Kenntnis und  forderten mich begeistert auf, doch Mitglied Ihrer  CDU zu werden. In der Runde herrschte Konsens darüber, das es Zeit für frischen Wind aus dem Kölner Süden sei. Ich fühlte mich geehrt, motiviert und auf dem Weg, etwas vollkommen richtiges zu tun. Ich denke das Sie liebe Frau Merkel, dieses Gefühl auch kennen,oder?
So  füllte ich in der Folge auf der CDU Internetseite einen Mitgliedsantrag aus. So geschehen im Februar 2009.  Alle Angaben wurden ordentlich ausgefüllt, inklusive einem Lastschrift Einzug von meinem Konto. Da ich zum Zeitpunkt der Antragsangabe ohne  Beschäftigung war, kreuzte ich den minimal Beitrag von 5,- Euro monatlich an.
Nach 14 Tagen bekam ich dann von der CDU Köln  ein recht lapidares Schreiben im Sinne von: „Hallo und guten Tag, sie haben in Ihrem Antrag nur den Mindestbeitrag angekreuzt. Bitte überprüfen Sie noch einmal ob das richtig ist und senden Sie uns dann Ihre Angaben noch einmal zu.“  Welche Angaben? Mein Antrag liegt doch bereits vor.
Inzwischen ist es jetzt Juni und bisher wurde weder abgebucht noch meine Mitgliedschaft bestätigt.
Was soll ich davon jetzt halten? irgendwie fühle ich mich auf den Schlips getreten. Soll ich das persönlich nehmen? Wie gehe ich damit um? Ist das eine Absage? Ich weiß es nicht.
Wie würden Sie sich fühlen, würden Sie so behandelt?
Liebe Frau Merkel, sieht so die Begrüßung eines künftigen  CDU Mitglied aus?
Ich notiere hier kurz , wovon ich  damals auf den Heimweg träumte:
Sehr geehrter Herr oder Frau……“¨Wir die CDU in Köln und die Bundespartei freuen uns sehr über Ihr Engagement für unsere politischen Vorstellungen“¦“¦.“¨Zuständig für Ihre parteilichen Aktivitäten ist folgender Kreis der CDU“¦“¦“¦“¨Bei Fragen wenden Sie sich bitte an“¦“¦“¨Ihr Kreisvorsitzender ist „¦“¦.“¨Die nächste Versammlung oder Aktivität findet am „¦“¦ statt.“¨Wir laden Sie und Ihre Familie ein“¦“¦“¦“¨In der Anlage befindet sich unsere Satzung bzw. unser aktuelles Parteiprogramm 2009.
All diese Sätze und Formulierungen hatte ich erwartet und halte Sie eigentlich für nicht zuviel verlangt. Eine nette Geste und so etwas wie das Minimum an Höflichkeit!“¨Nebenbei bemerkt,  Platzmangel gab es für die Zeilen auf dem Papier nicht. Da war noch ausreichend vorhanden.
Frau Merkel ich gestehe ich war enttäuscht. Weil ich ein Beispiel aus der Familie kenne, das ich Ihnen hier kurz schildere. In den 80er Jahren war das bei der SPD vergleichsweise ganz anders und viel netter.
Ich kann mich noch daran erinnern, dass mein Vater in den 80er Jahren Mitglied der SPD unter Johannes Rau in NRW wurde. Er erhielt zumindest ein Schreiben in der netten Form, wie oben geschildert, der ein echtes Parteibuch beigefügt war.“¨Ich erinnere mich weiter, dass er sich sehr geehrt fühlte und daraufhin sehr viel für den Parteichef getan hat. Er war stets stolz auf sein Engagement und seine Entscheidung.“¨Waren das andere Zeiten? Waren die Menschen 1980 mehr wert? Waren die Formen damals einfach höflicher als heute? Hatten die Parteizentralen damals mehr Zeit? Brauchte man damals noch Mitglieder? Mein Gott so viele Fragen.
Ja was soll ich sagen, Frau Merkel, ich bin zutiefst enttäuscht. Die Enttäuschung resultiert aus folgenden Punkten.
Die CDU  vertraut mir nicht. Mit der Frage ob ich das Kreuz an der richtigen Stelle gemacht habe  zweifelt sie ja an, das ich mit 55 Jahren in der Lage bin meine wirtschaftliche Lage bestens zu beurteilen. Sie bietet mir auch keine Nachbesserung, meines Beitrages, nach einer Aufnahme in die Partei an.
Ich bin betroffen über die Form. Das Unklare. Weitere Folgen.Tipp. Empfehlung. Nichts. Ende einer Freundschaft die nie eine wurde oder eine Chance hatte.Weil, dazu später.
Diese Art und Vorgehensweise ist miserabel.
Noch enttäuschter, geradezu entsetzt bin ich aber jetzt, da  ich erfahren habe, dass es mindestens 15 weiteren Personen genauso ergangen ist. Methode? Zufall? Pech? Was würden Sie vermuten?  Welche Absichten oder welche Ignoranz steckt in diesem Vorgehen des  CDU Kreises Köln? Gibt es das nur in Köln?
Wieder sechs neue ungeklärte Fragen. Es tut mir leid Frau Merkel das es so viele geworden sind.
Das Vorgehen der Parteifreunde sehe ich schon als befremdlich an. Als fairer Sportsmann versuche ich trotzdem etwas Wind aus den Segeln zu nehmen.
In einem Gespräch mit einem Mitglied  der CDU Stuttgart erfahre ich dann, das es dort ganz anders ist. Somit lässt sich festhalten: Ich wohne im falschen Bundesland. Die Frage nach dem Pech, brauchen Sie also nicht zu beantworten.
Ich möchte Sie noch in Kenntnis setzen, das ich bei einem weiteren Gespräch im OVB Sürth mit dem  Vorsitzenden Jürgen Wöhrle und  vier andern Parteimitgliedern der CDU  erfahren habe, das diese inzwischen aus der Partei ausgetreten sind. Sie waren dem Mobbing der Kölner Parteispitze nicht mehr gewachsen. Sie sahen sich und Ihre Wünsche nicht mehr repräsentiert. Nach über 40 Jahren Mitgliedschaft in der CDU ist ihr Vertrauen in die Politik  abhanden gekommen. Sie werden die CDU  nicht mehr wählen. Diese ehemaligen Mitglieder der CDU Sürth kamen durch Konrad Adenauer in die Partei. Sie haben stets an die CDU geglaubt.
Sie sehen liebe Frau Merkel das ich einen Grund hatte Ihnen zu schreiben. Eine derartige Verweigerung gegenüber  der CDU und dem sozialen und politischen Engagement, empfinde ich als sehr traurig und bedenkenswert für die CDU. Das gilt nebenbei auch für andere Parteien.
Emotional berührt mich das stark. Wohin wird uns diese Haltung unserer Mitbürger führen? Welche Bedeutung hat Verweigerung für die Kommunikation zwischen Bürgern und Politikern in der Folge?
Hätten Sie den Frust über die Politik der CDU in den Augen und Gesichtern dieser Menschen gesehen, sie wären genauso traurig darüber gewesen wie ich.
Frau Bundeskanzlerin Merkel, mir ist zum heulen zu Mute, wenn ich sehe, was gegenüber  ihrer Parteibasis hier in Köln an Elend anrichtet wird. Was sie vielleicht auch nicht wissen ist, das  in Köln unsinnige Mengen an Geld verschwendet und in Projekte gesteckt werden, die keinen Pfifferling wert sind. Eben darum wollte ich in die Politik, weil nur durch das Mandat kann man Dinge bewegen und ändern.
Für mich sieht die Kölner  CDU Parteispitze nach Mache, Machos und Machtanspruch, sowie Bewahrung von Pfründen der örtlicher Parteibonzen aus. Die wollen keine Veränderungen in der CDU. Sie wollen schon gar nicht den Bürger oder die Basis Mitglieder anhören und wenn ich es richtig betrachte, ihn aus ihrem parteipolitischen Handlungen  ausschließen.  Die Basis der CDU Freunde und Anhänger soll nicht gehört werden. So sandte der Ortsverband Sürth seinen Hilferuf auch an höhere Gremien, wurden aber nicht erhört.
Bei all dem, scheint es mir,  schaut man von Seiten der Bundes CDU gelassen zu. Ich bewundere Ihre politische Klasse und denke das dieses Unwesen in Köln ihnen nicht gelegen kommt.
So verzeihen Sie mir das es Internet gibt und ich die offene Briefform wähle um meinen Ärger los zu werden.!
Dem Wunsch der CDU Köln, das ich kein Mitglied werde, beuge ich mich.
Stattdessen werde ich mich einer anderen Partei zuwenden, die mich hoffentlich anders aufnimmt.
Sollte das auf der gleichen Ebene wie in der CDU ablaufen, werde ich der Gerechtigkeit halber einen erneuten Anlauf wagen.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen Frau Merkel,der CDU Deutschland, alles Gute und eine gute Zeit mit Ihrer Partei.
P.S Vielleicht schaffen Sie es ja den Parteispitzen in Köln mal so richtig auf die Tatzen zu hauen. Es ist 5 vor 12 und als ehemaliger Unternehmer erinnere ich mich gut daran,wie es war  wenn die Katze das Haus verließ. Die Mäuse tanzten über Tisch und Bänke.“¨“¨Sie dürfen auch gerne in diesem Blog antworten und mich mit „Packie“ anreden. Ich würde mich darüber freuen. Ich kenne Ihre Podcasts und schätze Ihr Engagement in den modernen Medien. Es würde mich beruhigen zu hören das Sie mit uns fühlen und anders Denken  als die Parteispitzen der CDU in Köln.

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Packie lebt im Kölner Süden und ist Gründer, Entwickler und der Chef des COLOZINE Magazin, das als Blog neben der Kölner Süden Seite "Packie.de" aufgebaut wurde. Im weitesten Sinne ist diese Seite mehr den Farben, der Musik und den persönlichen Themen gewidmet. So zum Beispiel, wie ich zur Musik kam, warum mich Motorsport fasziniert hat, und welchen Bezug ich zu Tennis und Squash habe.