Free-TV-Premiere – Immer noch eine unbequeme Wahrheit: Unsere Zeit läuft

2346
Nirgendwo sieht Al Gore die Zeichen der globalen Erwärmung so drastisch wie am Fuß schmelzender Gletscher. Foto (c)
Nirgendwo sieht Al Gore die Zeichen der globalen Erwärmung so drastisch wie am Fuß schmelzender Gletscher. Foto (c)"obs/3sat/ZDF/Paramount Pictures/Participa"

Köln- Elf Jahre nach „Eine unbequeme Wahrheit“ untersucht Al Gore den aktuellen Stand des Klimaschutzes. 3sat zeigt am Dienstag, 10. Dezember 2019, 22.25 Uhr, den Dokumentarfilm „Immer noch eine unbequeme Wahrheit: Unsere Zeit läuft“ (Regie: Jon Shenk und Bonni Cohen, USA 2017) als deutsche Free-TV-Premiere.

Der ehemalige demokratische Vize-Präsident Al Gore, der sich seit vielen Jahren für den Umweltschutz engagiert, reist um die Welt, um sich mit Klimaexpertinnen und -experten sowie mit Politikerinnen und Politikern zum Thema Erderwärmung auszutauschen und sein Publikum mit Vorträgen zur Klimakatastrophe aufzurütteln.

Seit der Präsidentschaftswahl 2000, die Gore mit nur wenigen Stimmen gegen seinen Kontrahenten George W. Bush verlor, hat sich Gore dem Kampf gegen Treibhausgase und die damit verbundene globale Klimaerwärmung verschrieben.

2006 resultierte aus der Zusammenarbeit Al Gores mit dem Regisseur Davis Guggenheim der so aufwühlende wie berühmte Film „Eine unbequeme Wahrheit“, der 2007 als bester Dokumentarfilm mit dem Oscar ausgezeichnet wurde, während Al Gore im selben Jahr für sein Engagement in Sachen Umwelt den Friedensnobelpreis erhielt.

Elf Jahre sind seither ins Land gegangen

Zeit für Gore, den Stand der Dinge in einem weiteren Dokumentarfilm festzuhalten, dieses Mal unter der Regie von Bonni Cohen und Jon Shenk. Wieder bereist Al Gore den Globus, der sich in alarmierender Geschwindigkeit dem menschengemachten Klimakollaps nähert.

Im Austausch mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und mit kenntnisreichen, detailliert belegten Vorträgen kämpft Gore um den Erhalt der Welt, wie wir sie heute noch kennen. Dabei setzt er seine Hoffnung auf den Ausbau von erneuerbaren Energien, mit deren Hilfe die Menschheit neben Konsumverzicht und nachhaltigem Verhalten einen Ausweg aus der drohenden Klimakatastrophe finden könnte – vorausgesetzt, sie handelt schnell.

Höhepunkt des Films ist deshalb das große internationale Forum zum Klimaschutz: die Weltklimakonferenz von 2015 in Paris. 175 Staaten hatten sich nach zähen Verhandlungen auf ein erstaunlich konkretes Abkommen geeinigt.

Doch was der krönende Abschluss dieses Dokumentarfilms werden sollte, ist inzwischen Makulatur, seit der amtierende US-Präsident Donald Trump den Vertrag für die USA 2017 aufkündigte. Dass Al Gores Kampf trotzdem nicht vergeblich ist, demonstriert nicht zuletzt die „Fridays for Future“-Bewegung.(Quelle OBS/OTS)

Unbequeme Wahrheiten können nun mal nicht weg geleugnet werden, denn: „unsere Zeit läuft“.

Der Film ist noch einmal am Mittwoch, 11. Dezember 2019, um 0.45 Uhr im ZDF zu sehen.

Vorheriger Artikel1.FC Köln – Magerer Auftritt in Berlin – Matchplan nicht aufgegangen
Nächster Artikel1.FC Köln – Schadenfreude,Wut und Hass. Ekelhaft
Jazzie ist mein Nickname als Schlagzeuger und Jazzmusiker. Das Colozine Köln News Magazin ist mein Blog. Beruflich bin ich Inhaber einer Internetagentur in Köln und Ostfriesland. Hier fröne ich meinen Hobbys. Ich liebe Smooth Jazz und die USA Jazz Musik Szene. Als Main Stream Jazz Fan sehe ich Harmonie, nicht nur in der Musik, als unser aller höchstes Gut an. Jazz-, Pop-, Hardrock- und Bluesmusik hat die Welt verändert und ist für mich unverzichtbar. Grund genug durch die Welt zu surfen und Ausschau nach guten Music Acts und Musikern zu halten. Ich bin Fan des ersten Fußballclub Köln. Weitere Faibles gelten dem Motorsport,Tennis,Squash und Motorrad fahren. Ich bin Honda Freak und lasse mir gerne den Wind um die Nase wehen. Neben Köln, zieht es mich nach Ostfriesland. Denn dort ist das Meer und ein 243 Jahre altes Haus :-) Bei Fragen oder Fehlangaben auf den Colozine Köln News Seiten hier die Kontaktmöglichkeit Jazzie (Reinhold Packeisen) Oder Mail an info@koeln-news.com :-) Tel.+49 2236 7025094