Porträt – Einmal hinter die Kulisse von K.i.d.S geschaut – „Der Mediator“

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Köln- Er fällt kaum auf, wenn er sich leise durch die Reihen und hinter den Kulissen der Kultur in der Sackgasse bewegt. Ich meine den Mann auf dem Foto links vorn, der mit der blauen Kappe. Glücklich schaut er hier mit seinen „Drums of Weiss“(die erste Reihe mit den weißen T-Shirts) zu, was auf der Weißer Bühne gerade abgeht. Ich glaube das war ,als wir „Allstars“ da oben standen. Unscheinbar? Ja auf jeden Fall keiner der sich in die erste Reihe drängelt. Und doch er ist einer der wichtigsten Personen im Kreise der Organisatoren des Kulturfestes in Weiß.

Ich nenne ihn mal den „Mediator“. Das was Ralf Perey, das ist sein Name, unter der er auch seine Medien Agentur in Weiss führt, hinter den Kulissen leistet, macht einen Großteil des Erfolges dieses Festes aus. Das sage ich ohne Übertreibung. Ich weiß auch genau das Ralf, diesen Artikel gar nicht mögen wird. Solche Aussagen sind ihm eher peinlich. Dem Packie ist es heute aber einmal vollkommen egal.

Welche Bedeutung hätten wir Musiker, Künstler und andere, die sich gerne im Zentrum der Gesellschaft auf einer Bühen sehen, wenn niemand über uns reden würde. Wo kämen denn die ganzen Leute her, wenn Sie nicht wüßten wo wir auftreten.

Das benötigt Kommunikation mit der Öffentlichkeit. Das funktioniert nur über Presse und Medien und beinhaltet mächtig viel Arbeit. Das benötigt aber auch einen Mittler, der zwischen den Künstlern und den Menschen auf der Strasse vermitteln kann. Das ermöglichen Texte, Bilder,Plakate. Sind sie unverständlich formuliert, dann fällt ein noch so toller Event einfach ins Wasser. Ja liebe Leute und das jetzt alles für „Lau!“ Da gibt es außer Rum und Ehre nichts für. NO Money!
Die Veranstaltung läuft Jahr für Jahr finanziell immer knapp an der Grenze. Oft haben die Veranstalter Rudi Krapohl, Hans Bott und Ralf Perey aus dem eigenen Futteral den einen oder anderen Euro dazu gepackt. Auch zeigen sich die Geschäftsleute in Weiß und die Dorfgemeinschaft, die an der Veranstaltung mitwirken sehr, sehr großzügig weil ihnen das Fest wichtig ist. Und doch reicht es immer nur knapp. Eben für den Druck und das war es schon.

Ein guter, ein richtig guter Presseartikel ist nicht in 10 Minuten produziert und schon gar nicht an der richtigen Stelle angekommen. Die enge Bindung zwischen Ralf Perey und der Dorfgemeinschaft Weiß und den anderen Vereinen und Gruppen in Weiß schafft Vertrauen in die Kommunikation.

Das formuliert und produziert der Weißer und schickt es schon lange vorher, gekonnt aufbereitet in die Medien und Pressewelt von Köln. Einträge inWebseiten und Web Terminkalender, gehören genauso dazu, wie immer wieder Treffen mit den anderen Organisatoren im Vorfeld. Treffen und Gespräche mit den Presse Fuzzy’s. Die muss man bei Laune halten, für das Thema interessieren. Ralf Perey hat das in diesem Jahr besonders gut hinbekommen. Die Resonanz im Ksta und in der Rundschau war für Weiß gesehen, phänomenal.

Letztlich führt der ganze mediale Auftritt dazu, das auch Besucher aus anderen Stadteilen kommen und uns Musiker und Künstler in der Sackgasse feiern. Ihr seht, ein Fest wie das in der Sackgasse, benötigt einen Mediator wie Ralf Perey. Aus Sürth kann man nur ein wenig neidisch nach Weiß schauen, denn in Sürth fehlt ein Mediator allemal.

Ich fände es Klasse wenn Ralf im Nachfolge Team der Kultur in der Sackgasse dabei wäre und vielleicht mit der richtigen Unterstützung dafür sorgen kann, das es ein 11. Kultur in der Sackgasse gibt. Meinerseits und ich glaube, ich kann das für viele Musiker und Künstler so ausprechen, ein herzliches Dankeschön lieber Ralf 🙂