ZDF Topfgeldjäger 400 Folgen und immer noch keine Langeweile

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Köln Sürth – In der ersten Maiwoche erreichte die für mich beste Kochshow im deutschen Fernsehen die „ZDF Topfgeldjäger“ Show mit Steffen Henssler und Frank Rosin die 400. Folge. Immer Montags bis Freitags um 15.05 Uhr können die Teams bei ZDF „Topfgeldjäger“ bis zu 10000 Euro gewinnen. Der Hamburger Gastronom Steffen Henssler moderiert das tägliche Kochquiz und der Koch und Autor Frank Rosin entscheidet als Juror, wer beim dem Kochquiz den besseren Job gemacht hat. Das ist schon Wahnsinn wie ich finde. Wer hätte gedacht das sich so eine Show am frühen Nachmittag so lange hält und nicht in pure Langeweile umschlägt? Tja hier folgt
mein persönliches Resümee: Ich finde die Sendung kein bischen langweilig!

Nur selten verpasse ich das tägliche Finale, wenn das „Fallbeil des guten Geschmack“ Frank Rosin Platz genommen hat, die Deckel abhebt und dann loslegt. Vierhundert Mal fällte er sein Urteil über die beiden jeweiligen Kandidaten Duell Menüs, in seiner uniquen Art und Weise mit Lachgarantie.

Was macht das so Thema so interessant fragt mich einer, dem ich von meiner Leidenschaft für dieses Sendeformat erzähle?
Rosin und Henssler sind für mich ein Hammer in der deutschen Fernsehlandschaft. Nicht wegen der Kochshow sondern es ist der hohe Unterhaltungswert, bedingt durch die sehr abwechslungsreiche,offene und dem Leben entnomme Moderation und der Umgang mit den Kandidaten. Jeden Tag kämpft ein Frauen- gegen ein Männer-Team. Das allein garantiert Spannung in jeder Folge. Nirgendwo zeigt sicher der Unterschied der Geschlechter besser als beim direkten Kochduell am Herd.
Wer kann besser anrichten, dekorieren, auf den Punkt garen, würzen? Wer schafft am besten aus den vorgegeben Zutaten, das beste Gericht in 45 Minuten?
Leute das ist harter Tobak und das merkt auch Sternekoch Frank Rosin immer wieder an. Selbst die Duelle der beiden Top Köche brachten stets unerwartete Resultate.

Die Guillotine der Kochkunst Frank Rosin hat nichts zu verschenken

Die Küchen Guillotine Frank Rosin hat nichts zu verschenken, denn er muss sich täglich selbst in seinem Restaurant dem Urteil seiner Kunden stellen. So könnten seine Urteile auf Dauer langweilig werden. Das Gegenteil ist der Fall. Wie ist das möglich, frage ich mich im Stillen. Es scheint eine gute Erklärung zu geben.
Zum einen hat er ja jedes Mal etwas anderes unter der Nase und auf der Gabel oder auf dem Löffel. Jeden Tag hat er, wie ich oder andere, eine andere Laune. Täglich kommt er aus einer anderen Situation ins Studio.
Wie für jeden von uns, ist eben jeder Tag anders.
Genau das lebt Frank Rosin und läst uns an seinen Emotionen teihaben. Er ist so wie er ist. Da wird nichts aufgesetzt. Die Freude ist eine oder keine. Er mag keine halben Sachen. Er ist einfach ehrlich. Nicht mehr. Nicht weniger. Er ist fair. Er kennt das Wort Pari. Respekt. Gleichstand ist für mich als Zuschauer eine perfekte Entscheidung. Das würde ich auch so machen. Eine neue Chance für die Kandidaten es noch besser zu machen. Ein Moment der die Spannung der nächsten Folge garantiert.

Sind die Kandidaten gut und es lässt sich nichts ausetzen, sorgen die ständigen Häkeleien der beiden Star-Köche für gute Stimmung. Sprüche klopfen können beide gut. Wie in jeder Werkstatt oder Küche, wie an jedem anderen Arbeitsplatz der Republik gilt frozzeln als Standard für uns alle.
Das mochte ich in meiner Werkstatt am meisten. Frozzeln senkt den Stress am Arbeitsplatz und in schwierigen Situationen. Gutes Essen und Lachen. Beides gut für unsere Gesundheit.

Dann wäre da noch „Henssler’s schnelle Nummer.“ Seitdem ich die kenne, habe ich richtig Spaß am kochen bekommen. Wo früher Panik das Regiment hatte, herrscht inzwischen Freude in meiner Küche. Ich traue mich an die Sache ran. Für zehn Minuten Einsatz kann man mal was riskieren. Geht es schief, dann einfach ab in die Tonne.

Wenn ich früher etwas besonderes kochen wollte, wie z.B ein Lafer Rezept aus „Kerners Köche“ und dann das Essen nach einer Stunde Aufwand auf dem Teller Fratze war, dann habe ich keinen neuen Anlauf unternommen, das noch einmal zu probieren.
Henssler’s schnelle Nummer gelingt in der Regel irgendwie immer. 🙂 Es schmeckt mir und meine Sicherheit beim kochen und riskieren nimmt zu. Also ihr seht, manchmal kann Fernsehen in der heutigen Zeit zumindest einen positiven Lernansatz bieten. Wer keine Zeit hat: ZDF Mediathek nutzen.

So und jetzt ab in die Küche. Heute gibt’s die Henssler Pizza. Mahlzeit.
(Foto mangels Pressefoto- screen-shot der ZDF Webseite)
Webseite Topfgeldjäger

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Packie lebt im Kölner Süden und ist Gründer, Entwickler und der Chef des COLOZINE Magazin, das als Blog neben der Kölner Süden Seite "Packie.de" aufgebaut wurde. Im weitesten Sinne ist diese Seite mehr den Farben, der Musik und den persönlichen Themen gewidmet. So zum Beispiel, wie ich zur Musik kam, warum mich Motorsport fasziniert hat, und welchen Bezug ich zu Tennis und Squash habe.