K.i.d.S. und die DG Weiß tolle Pläne für die Sackgasse

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Da tagten die Dorfgemeinschaft Weiß und die Macher rund um die Kultur in der Sackgasse und schmiedeten Pläne, für alles was rund um den „Lörwech 2009“ stattfinden soll. Ich muß sagen energetisch weht seitens der DG Weiß ein richtig frischer Wind. In Sachen „Kinder und Betreuung“ wird es 2009 ein komplett neues Engagement geben. Ziel ist: Eltern trinkt Euch ein Kölsch, genießt die Kultur in der Sackgasse: „Pänz sind versorgt“.!!

Es wird noch mit der Kirchengemeinde in Weiß verhandelt, denn die DG plant alles für Kinder auf dem Kirchplatz zu veranstalten, aber die Aussichten sind sehr gut. Auf der Suche ist man auch noch nach einem Motto für 2009, unter dem dann Kölner- und überregionale Künstler ihre Arbeiten zum Motto Thema einreichen können.

Hier herrscht noch kein 100% iger Konsenz vor, wie man vor allem junge Kölner Künstler gewinnen kann. Offenbar fehlt es an entsprechender Durchdringung und deshalb hier auch noch einmal ein Apell:  September es bald! Kölner Künstler – Macht mit! In ca. einer Woche wird das Motto auf der Webseite der K.i.d.S bekannt gegeben.

Die Kultur in der Sackgasse, viele Weißer sagen, es ist für uns ein Platz der Begegnung hier im Kölner Süden, hat in den vergangenen Jahren dazugewonnen. In diesem Jahr besteht so Organisator Hans Bott die Gefahr das nicht genügend Sponsoren vorhanden sind. Die sind aber erforderlich um ein tolles Kultur- und Bühnenprogramm auf die Beine zu stellen.

Hans Bott:“ Die Besucher zahlen keinen Eintritt, bekommen aber ein Konzert zu hören, für das Sie an anderer Stelle, für die gleiche Band 20 oder mehr Euro Eintritt zahlen müßten. Ohne die Initiative der „Kleinen“ und kostenlosen Einsätze von Vereinen und Privatspendern, wäre das alles nicht machbar“

Auch hier ein Apell: schon die kleinste Spende hilft! Firmen  bekommen ein Banner auf der Homepage und werden in den 30000 Flyern die im Sommer verteilt werden aufgeführt.

Ich war auf jeden Fall beeindruckt von der Geschlossenheit und der Liebe, mit der das Fest organisiert wird.  Da hat Weiß im Gegensatz zum ständig wachsenden Sürth  doch mehr Verbundenheit und Gemeinschaft zu bieten. In Sürth driftet das Gefühl der Menschen eher in die Anonymität, als gemeinsam Dinge voran zu treiben  die der Gemeinschaft dienen. Vielleicht liegt es auch daran, das in Weiß alles etwas kleiner und enger ist, dafür aber Nahe dran.

Man könnte fast neidisch werden, denn es überkommt einen schon das Gefühl: Einmal  nah dran, Weiß  sein.!  Zumindest werde ich im September dieses Gefühl an zwei Tagen wieder auskosten.

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Packie lebt im Kölner Süden und ist Gründer, Entwickler und der Chef des COLOZINE Magazin, das als Blog neben der Kölner Süden Seite "Packie.de" aufgebaut wurde. Im weitesten Sinne ist diese Seite mehr den Farben, der Musik und den persönlichen Themen gewidmet. So zum Beispiel, wie ich zur Musik kam, warum mich Motorsport fasziniert hat, und welchen Bezug ich zu Tennis und Squash habe.